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Simultanschach in der Greizer Kurt-Rödel-Halle

 

 

und Kinobesuch begeisterten

 

 

Lutz Espig mit dem ersten Zug am Brett von Francesco Fischer im Beisein des Schirmherren Volkmar Vogel (CDU),

Günter Stuchlik (hinten). 

 

Der neunjährige Francesco Fischer von den Greizer Schachlöwen war mächtig stolz darauf, dass der Schachgroßmeister Lutz Espig an seinem Brett den ersten Zug vollzog. Zuvor wartete er mit Spannung auf den 1949 in Greiz geborenen und in der Vogtlandstadt aufgewachsenen berühmten Mann, dem 1983 der Titel Internationaler Großmeister von der FIDE verliehen wurde, mehrmals den Titel DDR-Meister errang, an insgesamt 26 Deutschen Meisterschaften (davon 21 DDR-Meisterschaften)  sowie mehreren internationalen Wettkämpfen teilnahm und der sich am Mittwochnachmittag  im Rahmen einer Simultanschachveranstaltung vor allem Schulkindern und drei Erwachsenen stellte.

 

 

Die Greizer Schachlöwen e.V. hatten unter der Leitung von Günter Stuchlik diese Veranstaltung im Rahmen der Ferienwoche  für alle vom Schachspiel begeisterte Schulkinder organisiert.

Eröffnet wurde das Event vom Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel (CDU), der  dem Organisator für sein großes Engagement bezüglich der Nachwuchsförderung dankte und allen Akteuren die Daumen drückte. Ältester Teilnehmer war das  Greizer Schach-Urgestein Werner Weiß, dem es ebenso viel Spaß machte, gegen den Großmeister anzutreten wie den Jüngsten. „Greiz war zu DDR-Zeiten als Schachhochburg regelrecht gefürchtet. Ich freue mich sehr darüber dass sich ein Greizer für die Nachwuchsarbeit so intensiv engagiert“, erklärte der 72-Jährige. Hochkonzentriert war auch Alexander Neudeck vom SK Greiz 1881 e.V., der das Schachspielen von seinem Vater Hans-Joachim gelernt hat und der es gegen den Großmeister wissen wollte. „Ich finde es super spannend, gegen einen so großen Schachspieler zu spielen. Immerhin, er und Werner Weiß konnten dem Großmeister ein Remis abringen. Alle anderen mussten die Überlegenheit Espigs anerkennen. Ich freue mich auch sehr auf den Film „Magnus – Der Mozart des Schachs“, den wir heute Abend gemeinsam im Greizer Kino sehen werden“, erklärte die mit acht Jahren jüngste Teilnehmerin Lisa Niebauer. Und diese Vorstellung, bei der nicht nur Schachfans anwesend waren, wurde zu einem großen Erfolg. „Alle waren begeistert, vor allem auch Nichtkenner des Schachspiels erhielten einen Einblick in die Gefühlswelt eines zunächst kleinen Magnus Carlsen“, schwärmte Günter Stuchlik. Unter den Besuchern befanden sich auch die Präsidentin  des Thüringer Schachbundes Diana Skibbe und der Präsident des Sächsischen Schachbundes Frank Bicker sowie Lutz Espig nebst Gattin Christine, selbst ehemals aktive Schachspielerin.

 

 

C. F.