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30. Oldtimertreffen des Motorsportclubs Greiz im

 

 

ADAC mit sportlicher Wertung

 

 

Impressionen vom 30. Oldtimertreffen

 

Zum 30. Mal organisierte der MC Greiz im ADAC das Oldtimertreffen auf dem Flugplatz in Greiz-Obergrochlitz. Bereits vor 9 Uhr reisten am Sonnabend die ersten Teilnehmer auf ihren zwei-, drei-, und vierrädrigen Oldtimern mit den Baujahren von 1922 bis 1987 an, die anschließend vom Organisationsteam unter der Leitung von Thomas Proft während der Fahrerbesprechung in großer Runde herzlich begrüßt wurden. Zu den über 120 Teilnehmern gehörten die Familien Arzt und Röber aus Wellsdorf und Wildetaube, die ihr EK 350 Gespann, Baujahr 1958, 17 PS, die MZ TS 150, Baujahr 1976 und das Kult- Moped Schwalbe 1966 für die ersten beiden Sonderprüfungen auf dem Fluplatzgelände fertig machten. Eine Augenweide für Oldie Fans war neben vielen tollen Fahrzeugen der Rolls Royce, Baujahr 1979, 200 PS, mit dem die Greizer Ulrike und Günter Lang die anschließende Rundfahrt durchs thüringische und sächsische Vogtland absolvierten. Dazu eingeladen hatten sie ihre Freunde Margarete und Josef Ditz aus Sangerhausen, die sich auf diesen Höhepunkt ganz besonders freuten. Doch zuvor galt es im Rahmen des Rundfahrt- Starts die Sonderprüfungen Bordsteinfahren – hier kam es ebenso wie beim Mittigfahren durch zwei Stangen auf die richtigen Abstände an. Dafür, dass alles seine Richtigkeit hatte, sorgten die zwölf Mitglieder des Greizer Motorsportclubs, die auf den Zentimeter genau die Messungen vornahmen und alle Ergebnisse genau notierten. Die Prüfungen wurden von den Teilnehmern mit großem sportlichen Ehrgeiz gemeistert, schließlich ging's um wichtige Punkte im dritten Lauf der Ostthüringer Oldtimermeisterschaft 2017. Um Punkte kämpften auch Andre' Seifert und sein Vater Peter aus Weißensand, die in originalgetreuer Uniform der Regulierer aus DDR-Volksarmeezeiten mit ihren MZ- Maschinen vorfuhren. Seit 2002 sind sie beim Greizer Oldtimertreffen dabei. Während Junior Seifert in den zurückliegenden Jahren bereits einen 1. und 3. Platz in seiner Klasse belegen konnte, freute sich sein Vater vor zwei Jahren über einen dritten Platz. „Diese Veranstaltung lassen wir uns nicht entgehen. Man trifft Sportfreunde, die man nur einmal im Jahr sieht, und die Organisation ist immer perfekt“, erklärten Vater und Sohn. Die Ausfahrt führte vom Flugplatz Greiz-Obergrochlitz nach Moschwitz, Tremnitz, Pansdorf, Wellsdorf, Dobia über Ebersgrün und nach Pausa. Weiter ging's nach Unterreichenau, Pausa, Thierbach, Langenbuch, Mühltroff und Langenbach zum ersten Zwischenstopp bei Fahrzeugteile Dietel in Oberböhmsdorf. Anschließend führte die Tour zurück nach Langenbach, Mühltroff, Ranspach, Pausa weiter über Bernsgrün, Frotschau, Fröbersgrün zum Dorffest nach Schönbach. Nach diesem zweiten Zwischenstopp wurde über Cunsdorf, Hohndorf und Tremnitz das Ziel der Flugplatz in Obergrochlitz angefahren. Auf der Strecke galt es, verschiedenste Sonderprüfungen zu absolvieren, die in die Bewertung einflossen. Der MC Greiz dankt dem Greizer Luftsportverein, der seine Einrichtungen zur Verfügung gestellt hat. Natürlich konnten auch die Flugzeuge bei Start und Landung beobachtet werden.

 
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C. F.




Die Erstplatzierten





Klasse1: Marko Jacob, Schöneck, D-Rad R04

Klasse 2: Siegmar Rüdiger, Oberböhmsdorf, AWO 4255

Klasse 3: Steffen Kleinschmidt, Rosenbach, MZ ES 250/1

Klasse 4: Claus Mittler, Greiz, MZ TS 150

Klasse 5: Klaus Schönfuß, Neustadt, Opel Olympia

Klasse 6: Klaus Hänel, Schneckengrün, Wartburg 311

Klasse 7: Knut Beer, Hermsdorf, AWE 353, Rally

Klasse 8: Mario Bauer, Zwickau, Trabant P 601

Das älteste Fahrzeug: Marko Jacob, D-Rad, R04, Baujahr 1924

Die weiteste Anreise: Günter Gugenhahn aus Göppingen und
Gerhard Hallmann aus Lage

Der älteste Fahrer: Horst Landmann, geb. 1933