Prunk

 

Prunk und Pracht?
 

 

Fürstliche Hofhaltung in der Residenz Greiz

 

 

Sonderausstellung im

MUSEUM IM UNTEREN SCHLOSS GREIZ

27. August 2017 – 11. März 2018

Geöffnet Dienstag – Sonntag 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

Die Residenzarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts ist der sichtbare Ausdruck des fürstlichen Machtanspruches. Vom ausgehenden 17. bis 19. Jahrhundert bildeten die deutschen Fürstenhöfe die Zentren der Landesentwicklung, welche sich auch durch die Förderung von Kunst und Kultur abbilden lassen.

In dieser Zeit entstanden in den fürstlichen Residenzen eine Vielzahl von neuen Residenzschlössern, Lust- und Jagdschlössern, Eremitagen, fantasievollen Wasserspielen, kunstvollen Gartenanlagen, Orangerien, Fürstliche Galerien, Fürstliche Raritätenkabinette und Wunderkammern mit hervorragenden Sammlungen sowie umfangreichen Bibliotheken.

Architektur als Spiegelbild des landesherrlichen Selbstverständnisses - andere Regenten, Diplomaten und nicht zuletzt auch das einfache Volk sollten auch mit repräsentativen, höfischen Zeremonien und aufwändiger Hofhaltung, mit prachtvollen Inszenierungen auf Opernbühnen, mit figurenreichen Gemälden oder mit imposanten Parkanlagen von der göttlichen Legitimation der Macht überzeugt werden.

In Greiz ist dies noch heute erlebbar!

Greiz wird von der Residenzarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt und lädt Gäste sowie Einheimische auf einen einzigartigen bauhistorischen Rundgang ein. Das Obere Schloss, das Sommerpalais und das Untere Schloss gewähren durch ihre bauhistorische Substanz wunderbare Einblicke in die Architektur sowie Innenarchitektur des 18./19. Jahrhunderts.

Graf Heinrich XI. zu Obergreiz prägte nach seinem Regierungsantritt 1748 durch seine Bautätigkeit Greiz nachhaltig. Sein Residenzschloss – das Obere Schloss – wurde umgestaltet und erweitert. Im Zuge dieser Barockisierung entstanden das Torhaus, ein Kanzleigebäude, auf der unteren Schanze ein  Lustgarten mit Pavillon, der Turmgarten, die Orangerie, das Reithaus mit Reitbahn. Das Obere Schloss wurde den repräsentativen Erfordernissen einer fürstlichen Hofhaltung angepasst. Dazu gehörten natürlich private Gemächer, repräsentative Säle, Schlosskirche und Wirtschaftsgebäude.

Das Schlossensemble wurde vermutlich 1768/69 um das in einem barocken Lustgarten gelegene Sommerpalais erweitert. Dieses Lustschloss ist ein Beispiel des Frühklassizismus in Mitteldeutschland. 1778 erfolgte die angestrebte Erhebung Heinrich XI. in den erblichen Reichsfürstenstand. Fürst Heinrich XI. Reuss Aelterer Linie lag die Förderung der Wissenschaft und Künste am Herzen. Im barocken Lustgarten, dem heutigen Fürstlichen Park, ließ er eine Rotunde für die Fürstliche Sammlung japanischer Porzellane errichten. Die umfangreichen Erweiterungen der herrschaftlichen Bibliothek und Kunstsammlung sind ihm ebenso zu verdanken.

1802 vernichtete ein Stadtbrand das Untere Schloss. Fürst Heinrich XIII. Reuss Aelterer Linie, der Sohn von Fürst Heinrich XI., ließ es als sein Residenzschloss wieder aufbauen. 1809 war das neue Residenzschloss für die fürstliche Familie und Hofhaltung bezugsfertig. Das Obere Schloss wurde Sitz der Landesregierung. 1884/85 wurde das Untere Schloss um einen Südflügel sowie einen Wintergarten erweitert und innenarchitektonisch überformt. Dies entspricht weitgehend dem heutigen Bestand.

Im 19. Jahrhundert lagen die prunkvollen und verschwenderischen Lustbarkeiten der Barockzeit weit zurück. Spätestens nach der Revolution von 1848 änderten sich die Hofzeremonien und die Hofhaltung an den deutschen Fürstenhöfen zunehmend. Ausgehend von den Reformen des kaiserlichen Hofes in Wien gestaltete sich die Hofhaltung im 19. Jahrhundert vergleichsweise bescheidener - bürgerliche Einflüsse werden immer deutlicher erkennbar. Die staatstragenden Hofzeremonien beschränkten sich im 19. Jahrhundert am fürstlichen Hof zu Greiz zunehmend auf Inthronisationen, Staatsempfänge, Eröffnungen des Landtages, Dienstjubiläen des Fürsten sowie Geburten, Taufen, Vermählungen und Beisetzungen im Fürstenhause.

Die neue Sonderausstellung im Museum im Unteren Schloss Greiz thematisiert diese Anlässe am Fürstlichen Hof im ausgehenden 19. Jahrhundert, visualisiert die Hofhaltung mit den verschiedenen funktionalen Bereichen der Residenz, richtet den Blick auch auf die Protagonisten des fürstlichen Glanzes  – auf das fast vergessene Dienstpersonal und stellt ganz bewusst die Frage:

Prunk und Pracht?

War die Hofhaltung im ausgehenden 19. Jahrhundert wirklich so prachtvoll, wie es oftmals unserer märchenhaften Phantasie entspringt?

Auch in der Fürstlichen Residenz zu Greiz waren natürlich alle Festlichkeiten durch Kleider- und Tischordnungen geregelt, um den Beteiligten eventuelle Peinlichkeiten zu ersparen. Für jeden einzelnen Anlass wurde genau festgelegt und veröffentlicht, wer wann erscheinen durfte oder zu erscheinen hatte, welche Tätigkeiten und Dienste zu übernehmen waren, wie die Rangordnungen im Sitzen, Stehen oder Gehen waren, welche Uniformen, Kleider oder sonstige Garderobe getragen werden musste, ob Schmuck angelegt werden durfte und wie der genaue Handlungsablauf zu erfolgen hatte. Das Ziel jeglichen Zeremoniells besteht bis heute in dem Bestreben, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Am Fürstlichen Hof zu Greiz war in der Zeit von 1887 bis 1920 Exzellenz Alfred Freiherr Titz von Titzenhofer in seiner Funktion als Fürstlich Reussischer Hofmarschall (ab 1911 Oberhofmarschall) im Wesentlichen für die Aufstellung und Festlegung des Zeremoniells sowie für die Hofhaltung des Fürsten verantwortlich. Ein Bestandteil der Hofhaltung war natürlich, neben der Organisation des alltäglichen Lebens oder besonderer Anlässe, auch die Fürstliche Küche, denn das Speisen war seit jeher ein zentraler Aspekt menschlichem Wohlbefindens sowie repräsentativer Anlässe. Titz von Titzenhofer erscheint in der neuen Sonderausstellung seines ehemaligen Arbeits- und Wirkungskreises – dem Unteren Schloss - als kunstsinniger Förderer des Greizer Kultur- und Vereinslebens, denn er wirkte neben seiner Tätigkeit als Hofmarschall und Kustos der Fürstlichen Kunstsammlung im Musikverein, Kunstverein und Verein für Greizer Geschichte mit.

Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die von ihm mitbetreuten Sammlungen des Vereins für Greizer Geschichte durch die Eröffnung des ersten „Museums für Greizer Geschichte“ am 13. Oktober 1912 in Räumen der Webschule der Öffentlichkeit präsentiert werden konnten. An seiner Person wird deutlich, dass viele Aspekte des höfischen und bürgerlichen Lebens im 19. Jahrhundert gleichermaßen zur Entwicklung der kulturellen Vielfalt unserer Residenzstadt Greiz beitrugen.

Die Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz stellen mit dieser großen Sonderausstellung in 10 Räumen des ehemaligen Residenzschlosses der Fürsten Reuss Aelterer Linie – dem heutigen Museum im Unteren Schloss - die Fürstliche Hofhaltung am Ende des 19. Jahrhunderts und wichtige Anlässe, bei denen die Aufgaben der Hofhaltung erlebbar wird, in den Fokus.

 




Kraftfahrerschulung

 

Wichtige Hinweise über das Fahren im Winter bei

 

 

Kraftfahrerschulung

 

 

Gut besucht war die Kraftfahrerschulung in der Turnhalle in Greiz-Obergrochlitz, die vom Ortsteilrat organisiert wurde. Fahrschullehrer Frank Lorenz spante bei seinen Ausführungen einen breiten Bogen, beginnend mit Hinweisen bezüglich der richtigen Winterbereifung samt Kennzeichnung und Mindestprofiltiefe. Sehen und gesehen werden ist die Devise bei Fahren mit Licht entsprechend der Sicht- und Wetterverhältnisse. Gute Hinweise gab er fürs Einfädeln bei der Auffahrt auf die Autobahn. Geschwindigkeit sowie richtiges Halten und Parken standen weiter auf dem umfangreichen Programm. Die Teilnehmer freuten sich über die Auffrischung ihrer Kenntnisse, schließlich konnten doch einige knifflige Probleme in Sachen Straßenverkehr ins Gedächtnis zurück gerufen bzw. geklärt werden. 

C. F.




Fotos

 

Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang

 

 

 

Eine Dauerausstellung mit insgesamt 24 künstlerisch gestalteten Fotografien haben Iris Winkler und Elke Feyand  im „Dein Fitnessstudio Greiz“ in der Altstadtgalerie eröffnet. Bewusst haben sie der Präsentation den Titel „Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang“ gegeben, denn die Betrachter können sich vor allem an den teils malerisch umgesetzten Motiven erfreuen und werden dabei so manches Motiv aus der näheren Umgebung wieder erkennen.  Die beiden leidenschaftlichen Hobbyfotografinnen, die sich in diesem Räumen selbst fit halten, sind aktive Mitglieder im Fotoclub Greiz.

C. F.




Vogtland-Jahrbuch

 

Das Vogtland-Jahrbuch 2018 mit Greizer Beiträgen

 

 

 

Kathleen Eder präsentiert das Vogtland-Jahrbuch 2018. Das 408 Seiten umfassende Werk  des Herausgebers Kurt Röder eröffnet den Reigen der zahlreichen Beiträge mit einem mehrere Seiten umfassenden glossierten Geleitwort zur Zeitgeschichte und endet mit dem Beitrag Winterfreuden in Plauen. Der Greizer Teil berichtet über die Gründung der Stiftung des einstigen Hoffotografen Heinrich Fritz im Jahr 1905 sowie Mundartgeschichten der Greizer Gotthold Roth und Maik Roland Scherv. Der 35. Jahrgang wird im Plauener Vogtländischen Heimatverlag Neupert herausgegeben und erscheint erstmals mit einem größeren Schriftbild. In Greiz sind die Exemplare in der Buchhandlung Bücherwurm erhältlich.

C. F.




Göltzschtalbrücke

 

Göltzschtalbrücke hat sich zum Besuchermagnet

 

entwickelt

 

 

Die im sächsischen Vogtland gelegene Göltzschtalbrücke hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Besuchermagnet entwickelt. Täglich machen hier zahlreiche Busse mit Touristen aus aller Welt halt, um die größte Ziegelsteinbrücke der Welt zu bewundern. Das von 1846 bis 1851 errichtete, 78 Meter hohe Bauwerk, dass die Eisenbahnlinie zwischen Sachsen und Bayern ermöglicht, überspannt mit 574 Metern Länge den Fluss Göltzsch, der nur wenige Kilometer entfernt in Greiz in die Weiße Elster mündet. Die Umgebung der Göltzschtalbrücke wird auch gern für Wanderungen genutzt. Der Radfernweg Euregion Egrensis, der auf einer Länge von 580 Kilometern Tschechien mit den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Bayern verbindet, passiert ebenfalls die Göltzschtalbrücke.

C. F.




Mond

 

Riesiger Mond über Berga

 

 

 

Das Bild des zu nehmenden Mondes wurde am 28.11.2017 , um 19:14 Uhr aufgenommen.

Reinhard Berger aus Berga stellte es zur Verfügung. Der Webmaster bedankt sich.

Teleskop ( Celestron Edge HD Obtics 2800mm F/10 )  auf Canon EOS 5D Martk II  ( ISO 200  1/200 s )

 




lNebel

 

Greiz im Nebel

 

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Der Blick auf Greiz wurde heute Früh gegen 8:30 Uhr auf genommen. Die Sonne strahlte über die Bergkuppen von Greiz, nur in der Tallage der Stadt war starker Nebel. Da ging nichts ohne Licht




Themenfahrten

 

Die Themenfahrten 2018 – ein Weihnachtsgeschenk

 

 

der besonderen Art

 


Das lange Warten hat ein Ende: Die Themenfahrten auf den Fahrgastschiffen der Talsperre Pöhl für die kommende Saison 2018 sind online gestellt und ab sofort buchbar.
Interessenten erwartet ein abwechslungsreiches Angebot, welches in seiner Vielfalt für Jedermann das Passende bereithält: stimmungsvolle Livemusik, kulinarische Brunch- und Schlemmerbuffets, die Reise ins versunkene Dorf Pöhl oder das zünftige Oktoberfest auf dem Schiff. Vogtländische Mundart wird von den Musikern Klaus Goldammer und Peter Leonhardt mit Witz und Humor unter dem Motto „Frisch geboden und neigerdt“ urig-deftig
zum Besten gegeben. Musicaldarstellerin Sabrina Rammler wird mit einem Best-of der bekanntesten Songs aus den schönsten Musicals begeistern. Getreu dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ nimmt das Kottengrüner Trämpele bei herzhaft witzigen Sketchen das Leben auf die leichte Schulter und wirft alle Sorgen während der zweistündigen Rundfahrt über Bord.
Als einzigartiges Weihnachtsgeschenk oder kleine Freude für sich selbst – die Themenfahrten faszinieren jedermann. Karten und weitere Informationen unter www.talsperre-poehl.de oder unter 037439/6372.

Zweckverband Talsperre Pöhl
Möschwitz – Hauptstr. 51
08543 Pöhl

 




Verleihung

 

Verleihung des „Kloßvogt“-Pokals

 

 

Foto (v.l.): Ehemann der Inhaberin (Zur fröhlichen Wiederkunft), Andre Becker; Bürgermeister Linda, Alexander Zill; Inhaberin und Gewinnerin 3. Platz, Ivonne Becker (Zur fröhlichen Wiederkunft); Vorsitzende des TVV und Landrätin, Martina Schweinsburg; Mitarbeiterin Museumskeller Reichenbach, Kristina Stiep; Inhaber Museumskeller Reichenbach, Olaf Seemann; Inhaberehepaar und Gewinner 2. Platz, Manuela und Hans-Jochen Nobis
 

Verleihung des „Kloßvogt“-Pokals
Restaurant Museumskeller holt die begehrte Trophäe nach Reichenbach

Auerbach, den 08.12.2017: Bereits zum elften Mal wurde in diesem Jahr der Gaststättenwettbewerb „Kloßvogt“ durch den Tourismusverband Vogtland e. V. durchgeführt. Das Restaurant Museumskeller in Reichenbach nahm 2017 zum ersten Mal am Wettbewerb teil und holte den Pokal direkt ins Haus und damit wieder ins Sächsische Vogtland.
Am Donnerstag, den 07. Dezember 2017, überreichte die Vorsitzende des TVV, Frau Martina Schweinsburg, dem Inhaber des Restaurants Museumskeller in Reichenbach, Herr Olaf Seemann, den angesehenen „Kloßvogt“-Pokal.
Nach der Begrüßung durch die Landrätin sprach Frau Becker, Vorjahressiegerin und Inhaberin des Gasthofs „Zur fröhlichen Wiederkunft“ begeistert von der medialen Aufmerksamkeit des
Wettbewerbs und der damit verbundenen starken Frequentierung neuer Gäste in Ihrer Gaststätte. Diese nähmen einen weiten Weg auf sich nur um ihre beliebten Wickelklöße zu probieren.
Am 1. Mai 2018 wird der Wettbewerb zum Bauernmarkt in Greiz durch den bekannten Küchenmeister, Harald Saul, erneut gestartet. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein zweiter und dritter Platz
vergeben. Die drei Besten lagen in diesem Jahr so nah beieinander, dass auch die Zweit- und Drittplatzierten besonders geehrt wurden.
Platz zwei gewann das „Landhotel Jungbrunnen“ in Bad Brambach, welches mit herausragendem Service überzeugte. Den dritten Platz holte der Gasthof „Zur fröhlichen Wiederkunft“ in Linda - Inhaberin Frau Becker gewann den Pokal im Jahr 2016 und übergab ihn gestern Abend
dem neuen Sieger.
Der Wanderpokal „Kloßvogt“ steht für beste regionale Küche des Vogtlandes und wurde im Jahr 2007 im Thüringer Vogtland ins Leben gerufen. Seit 2015 wird die Trophäe, aufgrund der Fusion der beiden
Tourismusverbände des Thüringer und des Sächsischen Vogtlands, im gesamten Gebiet der Tourismusregion Vogtland vergeben.

 

Der Wanderpokal verkörpert neben den bekannten „Grünen Klößen“ der Region vor allem auch die bodenständige und deftige Küche des Vogtlandes.

 

Im Jahr 2017 überzeugte das Restaurant in Reichenbach mit tollem Ambiente der alten Kellergewölbe, kreativen Gerichten in der Karte sowie qualitativ hochwertigen Speisen. Das Team um Andrea und Olaf Seemann überzeugte die vierköpfige Jury, bestehend aus Küchenmeister Harald Saul, der IHK, dem
Tourismusverband Vogtland e. V sowie dem Verleger des Vogtland Anzeigers, Wilfried Hub.


Das Restaurant der Seemanns nahm in diesem Jahr zum ersten Mal am Wettbewerb teil und begeisterte die Jury auf Anhieb. Erst im Sommer 2017 hat das Ehepaar die Gaststätte mit viel Liebe zum Detail und Kreativität neu gestaltet und ist nun froh, dass sich die Mühen gelohnt haben.

Insgesamt zwölf Gastronomen nahmen am Wettbewerb teil. Die fachkundige Jury bewertete 2017 erstmals nach einem neuen Kriterienkatalog: das Angebot an traditionellen, einheimischen und authentischen Speisen/Getränken, die Qualität der angebotenen Speisen/Getränke, die Gastfreundlichkeit und kompetente Bedienung, die allgemeine Optik des gastronomischen Objektes /Außenansicht, das originelle und regionaltypische Ambiente sowie Zusatzpunkte für
regionale Produkte und Frischwaren, zusätzliche Angebote an kulinarischen Veranstaltungen und Kreativität.
Ebenfalls zum ersten Mal erhält der Sieger des Wettbewerbs vom Tourismusverband Vogtland e. V. ein Marketingpaket im Wert von 1.500 Euro, welches zur noch besseren Vermarktung seines eigenen Angebotes eingesetzt werden kann.
Interessenten aller vogtländischen Gastronomiebetriebe können sich ab dem 1. Mai 2018 gern beim Tourismusverband Vogtland e. V. bewerben.

Kontakt:
Tourismusverband Vogtland e.V.
Göltzschtalstraße 16
08209 Auerbach
03744 188860
info@vogtland-tourismus.de



Fotoausstellung

 

Alles fließt im Wandel der Zeit

 

 

 

Einen Tag lang haben die Mitglieder des Greizer Fotoclubs gemeinsam mit Steve Rödel (links) aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Zweckverbandes TAWEG eine Fotoausstellung mit dem Titel „Alles fließt im Wandel der Zeit“ im unteren und oberen Foyer der Vogtlandhalle aufgebaut. Unzählige Stunden waren insgesamt neun Mitglieder des Fotoclubs auf Achse, um unter der organisatorischen Leitung von Ralf Jarling (2. von links) in den verschiedensten, historischen und modernen, wasserwirtschaftlichen Anlagen aussagekräftige Fotografien anzufertigen, die ohne Abstriche als professionelle Werke bezeichnet werden können. Am Ausstellungsaufbau waren weiter beteiligt: (ab 3. von links) Elke Feyand, der Vorsitzende des Fotoclubs Frank Langhammer, Iris Winkler, Matthias Klinner und Gerd Richter. Die Ausstellung ist ab Freitag bis Ende Februar zu sehen.

C. F.




Zirkus

 

Der Zirkus ist in der Stadt

 

Kunsthalle Vogtland zeigt Werke von

Armin Mueller-Stahl

 


„Menschheitszirkus“, das ist der Name der neuen Ausstellung der Kunsthalle Vogtland. Der Förderverein zeigt ab dem 8. Februar 2018 Werke des Schauspielers, Musikers, Autors und Malers Armin Mueller-Stahl. Den meisten dürfte Mueller-Stahl vor allem als Schauspieler bekannt sein. Nicht nur durch seine Rolle des Konsuls Jean Buddenbrook in der Verfilmung des Romans von Thomas Mann, „Buddenbrooks - Verfall einer Familie“, sondern auch als Hollywood-Star, der u.a. neben
Tom Hanks im Film Illuminati mitgewirkt hat. Mueller-Stahl gilt als Universalgenie, so tourte der 87-jährige bis vor kurzem mit seiner Jazzband noch durch Deutschland.
In der Ausstellung im Neuberinhaus Reichenbach werden ca. 60 Werke des Künstlers zu sehen sein. Darunter auch Portraits berühmter Komponisten und Musiker.

 

 

Seine Bilder sind inspiriert von seinem künstlerischem Schaffen und zeigen wie eng verwoben die Kunst mit seinem eigenen Leben war und ist. Armin Mueller-Stahl wurde am 17. Dezember 1930 in Tilsit, Ostpreußen, geboren. Er begann 1949 ein Musikstudium in Berlin, welches er 1953 beendete. In
dieser Zeit nahm er auch Schauspielunterricht und begann sich mit der Malerei zu beschäftigen. Zunächst debütierte er als Theaterschauspieler, doch schon 1956 bekam er seine ersten Rollen beim Film. Sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik erhielt Mueller-Stahl zahlreiche Auszeichnungen und wird in der internationalen Filmbranche hoch geachtet.
Die Ausstellung „Menschheitszirkus“ wird am 8. Februar, 19 Uhr im Foyer des Neuberinhauses Reichenbach eröffnet und ist bis zum 11. Mai zu sehen. Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist kostenfrei. Während des Art-Rockfestivals im April wird die Schau für 3 Wochen unterbrochen. In dieser Zeit zeigt Andreas Tittmann passend zum Festival seine fotografischen Arbeiten. Ab Mitte Mai präsentiert die Kunsthalle in der Ausstellung „Shot in the dark“ die Werke von den amerikanischen Fotokünstlern Sonia Soberats, Bruce Hall und Pete Eckert, welche
auf Grund ihrer Sehbehinderung spezielle Vorgehensweise in ihrem künstlerischen
Schaffensprozess entwickelt haben.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Kunsthalle Vogtland www.kunsthalle-vogtland.de und auf Facebook

Severin Zähringer

info@kunsthalle-vogtland.de

 



Waldhaus

 

Trotz Kälte lohn sich ein Besuch im Wildgehege immer

 

 

 
Die fünfjährige Wilhelmine Bauch hat mit ihrer Mutti Franziska und deren Schwester Josefine großen Spaß beim Füttern der Ziegen im Tiergehege in Waldhaus. Natürlich haben sie die Körner dafür aus dem Futterautomat rieseln lassen
 

Auch der Töpfer  Ralf Naundorf hat seine Tier auf der Wiese



Bürokonzert

 

Future-Retro-Pop bei Bürokonzert
 

 

St George aus Dresden zu Gast in Reichenbach


 

 

Am Freitag, den 16. Februar gibt es bei der Agentur realitätsverlust. Marketing und Event
das nächste Bürokonzert. Ab 19 Uhr präsentiert St George elektronischen Pop. „Mit St George ist ein neuer Stern am Pophimmel aufgegangen.“, so beschreibt das Dresdner Kulturmagazin die Band. Synthie-Pop der Achtziger vereint sich mit Indie-Elektro der Neuzeit. Bubblegum und Widerspenstigkeit, es entsteht Future-Retro-Pop. So vielschichtig die Bezeichnung, so vielschichtig der Sound der Dresdner Band St Georg.
Glitzernde Synthies treffen auf treibende Rhythmen; knallendes Schlagzeug auf schwebende Flächen und dunkel auf hell.
„Pop gegen den Strich gebürstet“, nennt es Frontmann Georg Randel mit einem Lächeln.
Man fühlt sich sofort an Eurythmics, Depeche Mode und den Sound der glorreichen 80erJahre erinnert. Dazu kommen aktuelle Einflüsse aus Indie-Pop und Pulsierendem ElektroSound. Die Einflüsse der 80er ziehen sich durch alle Songs und man merkt die enge Verbundenheit zu Stilikonen wie David Bowie und Prince. Nicht ohne Grund sind diese Vorbild und Inspiration in gleichem Maße für Georg. Zeitgenössiger Pop gespickt mit Einflüssen von damals, dazu ein wenig Indie und fertig ist die perfekte Mischung.
Bei den Bürokonzerten geht es vor allem ums Wohlfühlen und Abschalten. Bei einem Bier oder einem Glas Wein kann sich ausgetauscht oder der Musik gelauscht werden. Über die Höhe des Eintrittes entscheidet das Los zwischen freiem Eintritt und maximal vier Euro.
Einlass ist ab 18 Uhr, Veranstaltungsende ist voraussichtlich gegen 22 Uhr. Am 10. März folgt dann die zweite Auflage des City-HAPPENINGs. Mit zwölf Bands in zwölf Geschäften steigt das Festival in der Reichenbacher Innenstadt. Den Abschluss bildet eine After-Hour im Neuberinhaus. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf für 14 Euro erhältlich.
Weitere Infos unter
www.event-happening.de und auf Facebook.
realitätsverlust. Marketing und Event
Robert Seidel und Severin Zähringer
Weinholdstraße 21
08468 Reichenbach

 




Schlossführungen

 

Schlossführungen für jedermann auf dem

 

Oberen Schloss Greiz -
 

Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt

 

Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.

Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz  können alle Interessierten auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.

Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de

 

Termine

Preise:

Treffpunkt:

Zeit:

Dauer:  

Sannstag, 17. Februar 2018
Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder: 1,50 Euro
Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
14.00 Uhr
ca. 1 ½ Stunden 

 

Tourist-Information Greiz

Burgplatz 12 / Unteres Schloss

07973 Greiz

E-Mail: tourismus@greiz.de

 




Rallye-Trabi

 

Rallye-Trabi im Modell verewigt

 

 

Andreas Kistner nimmt das Modell seines einstigen Rallye-Trabis, gebaut von Bernd Golle, genau unter die Lupe.

 

Für Andreas Kistner war es ein ganz besonderes Erlebnis, als ihm Modellbauer Bernd Golle ein originalgetreues Modell seines Rallye-Trabis im Maßstab 1:18 überreichte.

Kistner fuhr mit diesem Fahrzeug mit Co-Pilot Jens Schöttner unter der Startnummer 52 in  der Gruppe N bis 600ccm während der 80er Jahre einige Erfolge ein. Besonders stolz ist er dabei heute noch auf den Bezirksmeistertitel von 1980. Zu dieser Zeit waren einige Greizer Teams mit den Marken Trabant, Skoda, Wartburg und Lada bei Bezirksmeisterschaftsläufen sowie bei DDR-Meisterschaften an den Starts. Die Teilnehmer mussten damals aber auch mit ihren Rallye-Autos, die für diesen Sport leicht modifiziert wurden, nach den Läufen am Wochenende von Montag an wieder auf Arbeit fahren. Bernd Golle will mit seinen Modellen dazu beitragen, dass diese sportlichen Höhepunkte unvergessen bleiben.“Wir Modellbauer würden uns freuen, wenn sich Jugendliche finden würden, die unter unserer Anleitung selbst eigene Modelle entwickeln und bauen könnten“, erklärte er. Interessenten können sich in der Modell-Auto-Galerie in der Reichenbacher Straße 161 in Greiz oder der Tel-Nr. 017676220270 melden.

C. F.