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Nachdenkliche , aber auch fröhliche Lieder

 

 

Spendable Gäste beim Benefiz-Liederabend in der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde

in Greiz

 

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„Russisch tickt wohl meine Seele“ titelte ein Benefiz-Liederabend in der Greizer  katholischen Herz-Jesu-Gemeinde. Eingeladen hatte am Freitagabend der „Zirkel Zauberer Brest“. Die Initiatorin Christiane M. Gräßer engagiert sich seit Jahren für invalide Kinder und deren Familien in Weißrussland. Dort erfahren Behinderte Ablehnung und Ausgrenzung. „Besonders hart trifft das die Seelen der invaliden Kinder, die sich vor der Öffentlichkeit eher verstecken“, weiß auch Walentina Gruschwitz zu berichten, die es sich seit langem zur Lebensaufgabe gemacht hat, den von der Tschernobyl-Katastrophe Kindern und Familien zu helfen. Um die Kinder aus ihrer Isolation herauszuholen, arbeiten die 21 Zauberer, wie die Kinder liebevoll in Weißrussland genannt werden, regelmäßig in zwei Zirkeln. Damit  sie auch weiterhin Unterstützung finden, haben der Erfurter Liedermacher Gerd Krambehr mit Gesang und Gitarrenklängen sowie Johannes Paul Gräßer mit unverwechselbaren Klängen auf seiner Geige einen für die anwesenden 36 Personen unvergesslichen Abend gestaltet.

Gerd Krambehr, der mit zahlreichen Liedern in deutscher und russischer Sprache, die nicht nur nachdenklich und besinnlich, sondern auch fröhlich stimmten. Mitsingen war dabei erwünscht. Die Begeisterung der Gäste über dieses Benefizkonzert war groß, entsprechend auch immer wieder der Beifall.

 

 

 

 

 Fleißige Helfer servierten den Gästen typisch russische Getränke und Speisen wie Borschtsch, Pelmeni, Tschai und natürlich auch echten russischen Wodka.

Christiane M. Gräßer dankte vor allem auch den Schülern des Kurses Sozialwesen der 9. Klassen der Lessingschule, die spontan und ohne „Erwachsenenzwang“ in echter Eigenverantwortung diesen Abend mit vorbereitet hatten. Eine kleine Ausstellung und natürlich ein Basar mit Bastelartikeln konnten im Verlaufe des Abends bewundert werden.

„Ein super Abend. Ich hatte von Bekannten davon erfahren. Gerade jetzt, wo wir in Greiz gegen Ausländerfeindlichkeit zusammen stehen müssen, ist das eine passende Veranstaltung“, erklärte einer der begeisterten Gäste, Mario Geßner, gegenüber OTZ.

 

 

 

 

Die begeisterten Besucher zeigten sich spendabel, schließlich konnten 731,62 Euro eingenommen werden. Mit diesem Betrag, abzüglich von etwa 150 Euro Kosten für Speisen und Getränke, machte sich die Initatorin bereits am Sonnabendmittag mit Walentina Gruschwitz und deren Lebensgefährten Nikolai Schick, auf den Weg nach Brest. Dort werden sie von den kleinen Zauberern und deren Familien bereits erwartet. Die Initiatorin bedankt sich bei allen fleißigen Helfern und natürlich den Künstlern, die uneigennützig diesen Abend so erfolgreich gestalteten. Wer die invaliden Zauberer in Weißrussland unterstützen möchte, kann das mit einer Einzahlung auf das Spendenkonto Zauberer, Verband für Behinderte Greiz.-e.V.,der Volksbank Vogtland e G:  Kto.-Nr.: 5082673000, BLZ: 87095824. Die Gelder kommen ohne jegliche Abzüge den Kindern zugute.

 

 

 Ein kleiner Basar mit Bastelartikeln




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"Sankt Marien" erstrahlt im neuen Glanz  

 

 

 

zum Einweihungsgottesdienst kamen viele Besucher

 

 

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Blick in das sanierten Kirchenschiff, der Altar, die Kanzel und der Taufstein werden wieder in Dienst genommen

 

Staunend lassen die Besucher des  Einweihungsgottesdienstes ihre Blicke in der sanierten „Sankt Marien“ über  Decke, Altarraum, Fußboden und Emporen schweifen, die als letzte Maßnahme von den Restauratoren und Malern in relativ kurzer Zeit nach historischem Vorbild hergerichtet wurden. „Endlich ist es soweit. Die Kirche ist wunderschön geworden, wir haben alle so lange darauf gewartet. Jetzt haben wir ein würdiges Gotteshaus“, freute sich Cornelia Seidel und dürfte damit wohl allen Gottesdienstteilnehmern aus dem Herzen gesprochen haben. Der Greizer Posaunenchor begrüßte  die Besucher am Eingang der  Stadtkirche.

 

 

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Der Posaunenchor der Greizer Kirchgemeinde begrüßt die zahlreichen Besucher zum Einweihungsgottesdienst der Sanket Marien

 

 

Mit Glockenläuten, dem J.S. Bach-Präludium C-Dur, BWV 547 und dem Einzug der Küster mit Helfern, Ehrengästen, Architekten, Restauratoren, Baufirmen, Gemeindekirchenrat, Mitarbeiter und Pfarrer, wurde die Feier eröffnet. Den Zug führte der Betriebshandwerker Reinhard Limmer an, der als besondere Würdigung seiner Leistungen während der Baumaßnahmen  auserwählt wurde, das Kreuz zum Altar zu tragen.

 

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Kantor Oliver Scheffels an der Orgel

Betriebshandwerker Reinhard Limmer führt den Einzug der Küster, Helfer, Ehrengäste, Architekten, Restauratoren, Baufirmen, dem Gemeindekirchenrat, Mitarbeiter und Pfarrer an

 

 

Superintendent Andreas Görbert erinnerte an die lange Wegstrecke der Sanierung, in diesem Zusammenhang insbesondere an die Gründung des Kirchbauvereins mit dem damaligen Vorsitzenden Hans Schäfer.  Er dankte den Bauausführenden und all jenen, die mit ihren finanziellen Zuwendungen diese Maßnahme überhaupt erst ermöglicht haben. Immerhin konnte die Hälfte des Geldes durch Spenden aufgebracht werden.

Nach der Wiederindienstnahme von Altar, Kanzel und Taufstein ließ der von 2003 bis vor über einem Jahr in diesem Gotteshaus wirkende Pfarrer Andreas Hausfeld in seiner Predigt den Erinnerungen freien Lauf. Als unermüdlich wirkender Organisator hat er an der Realisierung der Bauabschnitte einen großen Anteil. „Wenn ich mich in dem jetzt hellen, Licht durchfluteten Gotteshaus umschaue, bin ich richtig sprachlos, erst jetzt hält „Sankt Marien, was es verspricht“, betonte der rastlose Pfarrer, der sich nochmals bei allen bedankte, die ihm dabei zur Seite standen. 2005 konnte schließlich mit dem ersten Bauabschnitt, Rekonstruktion der riesigen Decke, begonnen werden.

 

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Superintendent Andreas Görbert begrüßt die Besucher des Einweihungsgottesdientes

 

 

Zu einem weiteren Höhepunkt des Gottesdienstes gestaltete sich die Verabschiedung des Probsteikantors Olvier Scheffels, der ab 2005 in Greiz wirkte. Superintendent Andreas Görbert würdigte ausführlich das Wirken des Kirchenmusikers, an großartige Aufführungen mit dem Kantatenchor und der Vogtland Philharmonie unter Scheffels Leitung, sprach von Glanzstunden des Zusammenspiels von Wort und Musik, dem Wirken für die Kinder, den Chören sowie Höhepunkten mit dem Posaunenchor. Große Begeisterung löste die Aufführung des „Elias“ aus.  Der Superintendent wünschte Oliver Scheffels, der von der Gemeinde abschließend mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde  und seiner Frau alles Gute für seine neue Aufgabe in seiner Heimat. Mit einem umfangreichen Orgelkonzert verabschiedete sich Oliver Scheffels bereits am Sonnabend. von seinem Greizer Publikum. Er ließ die Orgel der Stadtkirche mit bedeutenden Werken von Johann Sebastian Bach und Alexandre Guillmant erklingen und stellte sein virtuoses Können noch einmal unter Beweis. Die Zuhörer in der voll besetzten Kirche spendeten großen Beifall.

Mit einem gemeinsamen Abendmahl und Chorgesang klang gestern der Einweihungsgottesdienst aus.

 

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Fotos und Text: C. Freund