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Eichelhäher in Obergrochlitz




Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae).
Er ist über Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Gürtel durch Asien und dort südwärts bis nach Indochina verbreitet. Er brütet in lichten, strukturreichen Wäldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwäldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorräte aus Eicheln und anderen Nussfrüchten angelegt.
Text : Wikipedia
Mehr Informationen über den Eichelhäher finden Sie auf diesen Link




Die jungen Eichelhäher betteln um Futter Jetzt kommen drei Jungtiere hinzu



Gnadenhochzeit

 

Eva und Ehrenfried Schobert feierten

 

Gnadenhochzeit

 

Auf 70 Ehejahre können Eva und Ehrenfried Schobert zurückblicken

 

Das seltene Fest der Gnadenhochzeit feierten gestern Eva und Ehrenfried Schobert in Greiz.Gommla. „Es ist etwas ganz besonderes, 70 Jahre zusammen zu sein. Gnade kann man erspüren“, sagte Pfarrer Michael Kledtitzsch, der den Trauspruch  ihrer Hochzeit in der Gommlaer Kirche am 15. Mai 1948 mitgebracht hatte, in dem von Liebe, Glaube und Hoffnung die Rede ist. „Für die Jubilare gab's gute, weniger gute und schlimme Zeiten“, erklärte er weiter, bevor er das Paar segnete. Eva und Ehrenfried Schobert erinnern sich immer wieder gern zurück an ihre Hochzeit, bei der die jüngeren Brüder des Bräutigams, Klauspeter und Siegmund die Blumen streuten.

„Meine Frau Eva ist mir ins Haus gelaufen“, scherzte Ehrenfried Schobert, denn seine Eva, die damals mit ihrer Großmutter aus Insterburg in Ostpreußen flüchten musste und auf einem in der Nähe befindlichen  Bauernhof unterkamen. Eva besuchte eines Tages Ehrenfrieds Schwester Ruth und so lernten sich die heutigen Jubilare kennen.

1964 übernahm Ehrenfried Schobert die Gommlaer Tischlerei von seinem Vater und beschäftigte zu DDR-Zeiten bis zu 13 Mitarbeiter. Der Betrieb war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für seine hochwertige Möbelproduktion und den Innenausbau. So wurde beispielsweise das gesamte Foyer des Geraer Kultur- und Kongresszentrums von seiner Firma bewerkstelligt. Eva stand ihm all die Jahre als mithelfende Ehefrau zur Seite und kümmerte sich obendrein um die kleine Landwirtschaft. Sie schenkte den Söhnen Dietmar, Helmuth sowie Andreas, der leider schon verstorben ist, das Leben.

Neben den vielen Aufgaben in seinem Betrieb war der heute 92-jährige Jubilar aktiv im Ehrenamt der Handwerkskammer bis nach der Wende tätig und wurde dafür mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Wendezeit bleibt für ihn unvergessen, war bei den meisten Demonstrationen in Greiz dabei, trat dabei auch ans Rednerpult und gestaltete anschließend vier Jahre als Stadtrat die Geschicke der Kreisstadt mit. Die Jubilare dankten ihrem Sohn Helmuth für seine ständige Unterstützung sowie der Nachbarin Gudrun Hacke, die ihnen helfend zur Seite steht.

 

 

Pfarrer Michael Kledtitzsch gratuliert Eva und Ehrenfried Schobert zur Gnadenhochzeit

 
   
C. F.